Freunde und Bekannte
Ursula Häse
Begann ihre musikalische Betätigung im Kindesalter mit dem Klavier, als Jugendliche kommen das Tenorsaxophon und die Querflöte dazu, kurze Zeit später wird die Stimme ihr Hauptinstrument. Ihr Interesse gilt früh der experimentellen und improvisierten Musik, zu hören bei ersten Auftritten mit dem Improvisationstrio ´out of rail`.
Nach einer Ausbildung zur Zimmerin und zweijähriger Berufstätigkeit auf der Baustelle, widmete sie sich in einer späteren Ausbildung zur Atem- und Stimmlehrerin wieder ganz der Stimme. Vor fünf Jahren kam zu ihrem Instrumentarium noch das Theremin, ein elektronisches berührungslos gespieltes Instrument, dazu.
Inzwischen unterrichtet sie freiberuflich in Leipzig körperorientierte Stimmarbeit, Jodelgesang und Improvisation. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen musikalischen Formationen und Projekten tätig. In dem Multimediaprojekt ´edelvoice` spürt sie ihren schweizer Wurzeln nach und verbindet traditionelle Volks- und Jodelmusik mit experimentellen, elektronischen Einflüssen.
Mit ihrer Musik lotet sie die vielfältigen Möglichkeiten des Stimmgebrauchs aus, bewegt sich an den Übergängen zwischen Sprache und Musik, verflechtet die menschliche und die elektronische Stimme des Theremins miteinander und verbindet Bewegung und Klang, inspiriert vor allem von der Neuen Musik und der Improvisation.
Ody Soys
Ody Soys, eigentlich Armfried van Alzheim, wurde als einziger Sohn des Satyrikers Anselm van Alzheim und dessen Frau Laeticia Borgia (vermutlich ein Künstlername) in Hamburg auf St. Pauli geboren, unweit der damals noch recht muggeligen, berühmt-berüchtigten Reeperbahn.
Bevor er sich bewusst intensiver der bildenden Kunst zuwendete, lebte Soys trotz anderer Möglichkeiten von Gelegenheitsjobs wie Wagenwaschen, Straßenmusik, Kochen, Jugendarbeit (u.a. Rhythmus mit Mutter & Kind), exoterischer Lebensberatung, dem Verkauf von eigengefertigten, mobilen Energetik-Pyramiden aus Kupfer, sowie Business Consulting im "alternativen" Wirtschafts-Bereich.
Als Bühnenbauer wurde er im Norden Deutschlands durch die erste unbespielbare Bühne für die Musik-Groteske "Pension Chaos oder Das ruinöse Leben der Rubinia Rubens" berüchtigt (1980er Jahre, Freilichtbühne am Eutiner See), deren Spielebenen auf Grund falscher Berechnungen so schräg konstruiert waren, dass die Requisiten fest verschraubt bzw. geklebt werden mussten und die Protagonisten sich meist nicht auf ihr halten konnten:
so waren die Schauspieler gezwungen, auf nur einem Meter Bühnenrand sowie im Publikumsraum zu agieren ~ was dem Theater in der nördlichsten KulturProvinz Deutschlands anfangs eher ungewollt neue Darstellungsformen eröffnete: völlig unerwartet hatten somit die Darstellungsformen des "Living Theatre" selbst das verpennte Schläfrig-Hohlstein erreicht!
Allerdings stellte diese Bühne als OBJEKT ein fast streng kubistisches Meisterwerk dar, stark an die Bilder von Georges Braque, Vincent van Bosch, Franz Marc, Walt Disney oder Lyonel Feininger gemahnend.
Im Grunde war dies die "Geburtsstunde" des Künstlers Ody Soys.
Artus Unival
curriculum vitae
geb: während der Nachkriegswirren des letzten Jahrhunderts ~ die im Grunde als Vorkriegswirren bis heute anhalten: pränatale Visualprägung bei gleichzeitiger Depression bis zur Austreibung
Albert-Schweitzer-Schule (Lübeck)
Johanneum (Lübeck)
Ernst-Barlach-Gymnasium (Kiel)
Musikakademie Lübeck: Fagott/Kontrabass
Projekte (alle zu nennen, würde den Rahmen wesentlich sprengen):
East Coast (experimenteller progrock)
Diabetes Mellitus (Musik - Kabarett)
Ray Finkelsberg Project
SchattenSpiel (LyricJazz -- mit Thilo von Westernhagen, Ronald Mess & Michael Melzer)
niemand! & GaGa-eLectric (Deutsch-Rock-Pop -- Quasi-Vorgänger von Rosenstolz)
Unival Creative Pool (Kulturmanagement & Projekt Coaching)
Anselm van Alzheim ~ der Meister des Finalen Minimalismus: "Subliminal Suite"; div. Ausstellungen
Die The Gagas & Genaro (Musik-Kabarett -- Quasi-Vorgänger von Stefan Raab)
Auftritte im "Schmidt's"-Theater & "Schmidt's Tivoli" in Hamburg, "BKA" u.a., Berlin
Nashorn-Schutz-Projekt "Run, Rhino, Run" (mit Phill Edwards, Fanick Foo, Flair, Benny Hiller)
Die Ku'dammKuttenBrunzer (Straßen-Musik-Kabarett)
SALAMAND oder "Die Schöpfung der neuen Welt" (progrockopera mit Niles Burns u. a.)
"Pension CHAOS" (Satyrical mit Bruno Böhm, Wien)
Utopia 3003 ~ futuristischer Themenpark mit CargoLifter (Ende bekannt)
CyberSpectives: "Lebende Stadt", "Lebende Wände", "Lebende Fenster" ... (Beamer-Performances)
Cosmic Sound Concept "CSC": "Performance-Zyklus: "Die 7 Elemente"; "Heaven to Heaven"
AYAtelier (Werkstatt & Kommunikationsbüro)
Noye Doytsche Schprechschraybe (wie soll es weitergehen? wy sol es waytegen?)
AYA ~ tryo (fray styl musyk; mit LaVin, Bernhard Christian, Kurt Kreikenbom, Hartwig Nickola)
Aktuell 2008:
CyberSpectives: "Lebende Fenster & Das Dahinter"
AYA "foles rysyko 2008" (fray styl musyk)
The SwamPyres (hardetnocorefolkfreeprogrockjazzpunkfusionsongs ~ mit Thomas Knobl, g, Attila Scibi, dr, Hartwig Nickola, b, LaVin, didge & pc)
DAS WERK (Symphonische Trilogie, körpermoderiert & wortbewegt ~ mit Thomas Roehnelt (Komponist) & Dem SchülerInnenOhrkester)
Wer mich (wie auch immer) künstlerisch beeinflusst hat ~
ok: das Negative lasse ich dann doch mal wech, würde viiieeeel zu laaaaaaaaaaaaang werden:
Jandl. McLaughlin. Satie. Fripp. van deWetering. Driscoll. Frisell. Feuchtwanger (L.). Frith. Bosch (H.). Valentin. Green (P.). Beckett. Vander. Strauss. Schiehle. Brandt (W.). Gabriel (P.). Vicco von Bülow. Mercury (F.). Goya. Lang (F.). Hildebrandt (D.). Hauff. Folkerts. Bruford. Sjöwall/Malöh. Welles. Roehnelt. Fromm. Highsmith. Klee. Fassbinder (R.W.). Knorkator. Fischer (J.). Dittsche. Hendrix. Bausch (P.). al Raschid (H.). Genazzino. Pearls. Gentle Giant. Saudek (J.). Moerlen. Jünger (E.). Shankar (R.). Dürrenmatt. von Fallersleben. Santana. die Breughels. Belew. Schröder (G.). Stockhausen (K.H.). Gaudí. Bruce (R.). May (K.). Zappa. Lens. Schramm (G.). Muir. Tolkien. Jones (B.). Wetton. Henze (H.W.). Garbarek. Monty Python. Tippett (K.). Simkin. Geissler (H.). van Alzheim (A.). Unival.
Ach ~ und so viele mehr ...
gest.:
tja ~ wer weiß das schon ... wo wir so viele Möglichkeiten haben zu überleben ...?
Daniel Schaub
1981 erstmalige Landung auf der Erde
1985 auf dünnem Eis gegangen, eingebrochen und fast im Teich der Nachbarn ersoffen
1981-1986 Versuch der Einführung in die Welt der Gesellschaft durch erwachsene Personen
1987 endgültiges Fehlschlagen aller Formierungversuche sowie Zusammenbruch der eigenen Welt
1988 Einzug in den persönlichen Bunker; Türen verschlossen, Schlüssel verloren
1991 erste Reisen mit einem Raumschiff
2002 Temporäre Kontaktaufnahmeversuche mit anderen Personen
2006 Beendigung sämtlicher kriegerischer Unternehmungen gegenüber den Verursachern aller persönlich erfahrenen Zwangsformierungen innerhalb traditioneller Generationenstrukturen
2007 Ich mache mir selbst den Prozess; Aufenthalt im emanzipatorischen Vollzug
2008 Mein Raumschiff landet und ich habe die Absicht, zu bleiben, zu sein
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